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1 september 2011

Unbekannte Unterlagen über Kriegsgefangenenlager St. Georgen gefunden

Im Stadtarchiv Amstetten sind bisher unbekannte Unterlagen über das Kriegsgefangenenlager St. Georgen aufgefunden worden. Wie Stadtarchivar Josef Plaimer berichtet, ist diese Entdeckung Ferienpraktikant Markus Gartler zu verdanken, der im Rahmen seines Praktikums das Kartenmaterial des Archivs durchsuchte. Für solche Arbeiten, so Plaimer, stünden im Normalbetrieb des Archivs keine Kapazitäten zur Verfügung. 

Die nun aufgetauchten Skizzen des Kriegsgefangenenlagers aus dem Ersten Weltkrieg dokumentieren detailliert dessen Aufbau. Sie zeigen sowohl die Lage und die Struktur der einzelnen Baracken für die Häftlinge als auch die Form des Offizierslagers. Insgesamt war das Lager für 20.000 Häftlinge ausgelegt. Bis zum 4. November 1918, dem Tag des Waffenstillstandes, ließen etwa 2.000 Menschen in St. Georgen ihr Leben. Das Lager stand zwar nur zu einem Fünftel auf Amstettener Gemeindegebiet, trotzdem wird Plaimer die Karten nicht aus der Hand geben. Schließlich sei das Lager auch Bestandteil der Amstettener Geschichte. Gleichzeitig bot Plaimer der Nachbargemeinde St. Georgen aber Kopien der Unterlagen an.
(Bron: Augias/Amstetten)

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